|
Geschrieben von: Harald Meier
|
|
Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 18:34 Uhr |
|
Hallo, ja wie ging's weiter in Köln. Auf der Radstrecke ging's mir von Anfang an sehr gut. Die ersten 50 Kilometer habe ich genutzt um mich ordentlich zu verpflegen. Ich blieb bis dahin unter meinem Schnitt von ca. 34 km/h. Da mir ja noch jegliche Erfahrung fehlte, bin ich auf dem Rad eher konservativ gefahren, was sich später noch auszahlen sollte. Ja und die letzten 50 Kilometer bin ich dann ordentlich in die Pedale getreten, was letztendlich eine Zeit von 5:21 Std. für die 180 Kilometer bedeutete. Meine Wade schmerze die ganze Zeit ein wenig. Der Krampf auf der Schwimmstrecke sollte mir später im Marathon noch erheblich zusetzen. Beim Wechsel auf die Laufstrecke, hab ich vor lauter Hektik dann meinen Forerunner am Rad hängen lassen, somit musste ich den Marathon ohne Zeit- und Pulsmesser laufen. Unterwegs musste ich auch zweimal pinkeln und da gibt's ja kontroverse Diskussionen, wie man das auf der Langdistanz so macht. Man hört von einfach laufen lassen, bis unterm Fahren, mit hochgekrempelten Hosenbein pinkeln, bis zu verkneifen alles Mögliche. Also bei einfach laufen lassen hatte ich dann doch eine Pinkelhemmung. Ich wollte auch nicht unbedingt mit hochgekrempeltem Hosenbein auf die Fresse fliegen und mir womöglich noch mein bestes Stück verbiegen. Also bin einfach stehen geblieben und habe meine Notdurft in aller Ruhe vollbracht, war schon die beste Strategie, denn 2 Minuten sind das Risiko nicht Wert. Als ich dann im Wechselzelt ankam, mit Nackenschmerzen und nun doch schon ziemlich platt, konnte ich mir nicht vorstellen jetzt einen Marathon zu laufen. Ich machte mich aber dennoch auf den Weg. Alles weitere beim nächsten Mal.
Gruß Harald Meier
|
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 19:29 Uhr |